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Gute Jugendpolitik für Sachsen-Anhalt

Gute Jugendpolitik hat zum Ziel, junge Menschen bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu begleiten und sie dabei zu unterstützen, sich zu kritisch-mündigen Mitgliedern unserer Gesellschaft zu entwickeln. Gute Jugendpolitik fußt dabei auf dem Verständnis, dass junge Menschen Teil der Gesellschaft sind und diese ihrem Alter und ihrem Entwicklungsstand entsprechend mitgestalten.  Für die im Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. zusammengeschlossenen landesweit tätigen Jugendverbände sowie die Arbeitsgemeinschaft der Kinder- und Jugendringe der Landkreise und kreisfreien Städte steht eine gute Jugendpolitik dafür, dass sie

·         durch und mit jungen Menschen gestaltet wird.

·         sich an den Lebenslagen, Bedürfnissen und Problemen junger Menschen orientiert und vom jungen Menschen aus gedacht ist.

·         als eigenständiges Politikfeld ernst genommen wird und nicht an Ressortgrenzen halt macht.

·         Kernstück nachhaltiger Zukunftspolitik ist und gesellschaftlichen Wandel gestaltet.


Was sagen die Parteien und Landtagsabgeordneten zu den Standpunkten der Jugendverbände?

 Wir haben nachgefragt. Hier könnt ihr die bisher gesammelten Statements nachlesen.


Hier findet ihr alle Standpunkte kompakt in einem Überblick:


 
 
 

Wertschätzung junger Menschen

Gute Jugendpolitik sieht junge Menschen als eigenständige individuelle Persönlichkeiten und aktiven Teil dieser Gesellschaft - sie wertschätzt sie als Menschen. Dies bedeutet an vielen Stellen ein Umdenken für die Personen, die über junge Menschen entscheiden oder mit jungen Menschen arbeiten. Es bedeutet eine Veränderung der Haltung und die Bereitschaft zur Kommunikation auf Augenhöhe.

Weitere Informationen zur Wertschätzung junger Menschen gibt es hier.

 

Freiräume

Gute Jugendpolitik schafft jungen Menschen Freiräume. Sie ermöglicht es ihnen so, Erfahrungen zu sammeln, die sie als Person und die Gesellschaft, in der sie leben, weiterbringen. Junge Menschen benötigen hierzu Raum, der durch sie und mit ihnen gestaltet werden kann, sowie Zeit, um dies zu tun. Insbesondere die frei verfügbare Zeit von jungen Menschen ist durch verlängerte Schulzeiten bzw. Schulwege und die für die Schule zu erledigenden Aufgaben (Lernen für Klassenarbeiten, Hausarbeiten) deutlich geringer geworden.

Weitere Informationen zu Freiräumen gibt es hier.


 

Mobilität und "Verortung"

Das Lebensumfeld spielt für junge Menschen eine entscheidende Rolle, dabei erweitert sich ihr Aktivitätsbereich mit zunehmendem Alter. Die Größe dieser Räume ist dabei stark abhängig von der Mobilität der jungen Menschen.

Weitere Informationen zu Mobilität und "Verortung" gibt es hier.


 

Bildung

Bildung ist der zentrale Schlüssel für junge Menschen, um die Gesellschaft zu verstehen und diese aktiv mitzugestalten und vor allem verändern zu können. Dabei ist Bildung nicht auf die Vermittlung von Wissen in der Schule oder der Kindertagesstätte beschränkt. Der Zugang zu Bildung in staatlichen Bildungssystemen und damit auch der Bildungserfolg dürfen nicht an den sozialen Status der Herkunftsfamilie gebunden sein.

Weitere Informationen zu Bildung gibt es hier.


 

Gute und gleichwertige Lebensbedingungen

Ziel guter Jugendpolitik muss die Schaffung gleichwertiger Lebensbedingungen für alle jungen Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, ihres Aufenthaltsstatus, ihrer Religion, ihres Geschlechtes oder eines eventuell vorhandenen Handicaps, sein.

Weitere Informationen zu Guten und gleichwertigen Lebensbedingungen gibt es hier.


 

Die Perspektive junger Menschen in Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt ist eines der am stärksten vom demografischen Wandel geprägten Bundesländer. Dies hat bereits jetzt deutlich spürbare Folgen für junge Menschen, wie die Schließung von Schulen, Kindertagesstätten oder Jugendzentren. Die Argumentation, beim Rückbau und Sparen ginge es darum, den jüngeren Menschen keinen „Schuldenberg“ zu hinterlassen, greift dabei zu kurz.

Weitere Informationen zur Perspektive junger Menschen in Sachsen-Anhalt gibt es hier.


 

Partizipation

Grundlage einer guten Jugendpolitik ist es, junge Menschen ernst zu nehmen, wertzuschätzen und in politische Prozesse aktiv einzubeziehen. Hierzu gehört, dass junge Menschen ihrem Entwicklungsstand entsprechend die Möglichkeit erhalten, sich an gesellschaftlichen Entscheidungen zu beteiligen. Mindestens muss jedoch bei jeder Entscheidung durch die Verantwortlichen die Perspektive junger Menschen berücksichtigt werden. Hierfür sind durch die Politik die rechtlichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Zudem müssen Konzepte entwickelt werden, wie junge Menschen überhaupt von ihren Rechten erfahren und wie sie bei der Wahrnehmung dieser begleitet werden können.

Weitere Informationen zur Partizipation gibt es hier.


 

Partner_innen und Strukturen

Gute Jugendpolitik kann nur erfolgreich sein, wenn sie auf Strukturen und Partner_innen aufbaut, die junge Menschen erreichen und ihre Interessen vertreten. Bleibt Jugendpolitik ein Politikfeld am Rande und ohne ernste gesellschaftliche Rückbindung, wird sie scheitern. Jugendverbände sind daher zentrale Partner_innen für eine gute Jugendpolitik. Sie besitzen das Know-How, Partizipationsprozesse zu begleiten. Sie sind durch ihre Strukturen in der Lage, Informationen und Ergebnisse zu transportieren und deren Umsetzung zu hinterfragen. Jugendverbände spiegeln die vielfältige, auf Werten und unterschiedlichen Interessen beruhende Demokratie wider und ermöglichen wichtige Dialogprozesse.

Weitere Informationen zu Partner_innen und Strukturen gibt es hier.


 
 
 
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Ein Projekt des Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e. V.
Gefördert durch das Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt

 

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